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Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)


Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Ausgangssituation zum Aufbau des Netzwerks

Produkt- und Markenpiraterie (PMP) ist weltweit zu einem der größten Probleme geworden und gehört mittlerweile zu den bedeutendsten Wirtschaftsverbrechen. Galt Produkt- und Markenpiraterie vor einigen Jahren noch als Bagatelldelikt, von dem nur einzelne Branchen, wie z.B. die Uhren- und Textilindustrie, betroffen waren, sind heutzutage gefälschte Produkte in nahezu allen Industriezweigen zu finden, d.h. elektrische Geräte, Werkzeuge, Autoersatzteile ebenso wie Textilien, Sportbekleidung, Schuhe, Schmuck, Spielzeug, Nahrungsmittel, Film- und Tonträger, Kosmetikartikel oder Medikamente.

Um einen hohen Gewinn zu erzielen, werden bei Plagiaten und Produktfälschungen oftmals grundlegende sicherheitstechnische sowie gesundheitsschützende Anforderungen nicht eingehalten. Das führt neben der unmittelbaren Gefährdung der Kunden zu Rufschädigung und Imageverlust von guten, am Markt etablierten Marken und Produkten. Darüber hinaus sehen sich Hersteller zunehmend in der Pflicht im Rahmen der Produkthaftung Komponenten und Fertigprodukte lückenlos zurückzuverfolgen und den Nachweis der Produkteigenschaften zu erbringen.

Im Jahr 2012 wurden durch den deutschen Zoll insgesamt 23.883 Grenzbeschlagnahmen mit einem Wert 127,4 Mio. Euro durchgeführt. Auf den Bekleidungssektor entfielen dabei 25,8 Mio. Euro, was einem Anteil von 20,25% der aufgegriffenen Waren entspricht und damit einem erheblichen Anteil des Gesamtaufkommens.

Deutlich wird, dass im Vergleich zu vorangegangenen Perioden die Mittel der Fälscher immer ausgefeilter werden und dass das typische Indiz für Aufgriffe, nämlich die Menge, zunehmend an Bedeutung verliert. Fälschungen, insbesondere im textilen Bereich beziehen sich nicht nur auf den Massenmarkt, sondern immer stärker auch auf Nischenprodukte im Hochpreissegment oder auch auf technische Anwendungen der Textilbranche.

Die Problemdimensionen insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen der Textilen Kette umfassen u.a.:

  • Entgangener Umsatz
  • Imageverlust
  • Aufwendige Nachweisführung bei Reklamationen (gefälschtes Produkt)
  • Nachweisführung der Originalität von Teilprodukten in der Textilen Kette
  • Risiko der Produkthaftung insbesondere im Bereich der technischen
    Textilien (Verbau von Komponenten)

Die Möglichkeiten des Schutzes von Erzeugnissen gegen Produkt- und Markenpiraterie sind sehr vielfältig und wurden in einer Studie und einem vom BMBF geförderten Innovationsforum "MPTK" 2012/2013 näher untersucht und diskutiert. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.mptk-online.de.

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